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<pre>Umso beeindruckender war, wenn es schon keinen Torerfolg gab, der taktisch disziplinierte und ambitionierte Auftritt der Hessen. Wie schon beim 3:0 gegen den Tabellenletzten aus Hamburg blieb man ohne Gegentreffer und überstand größere Druckperioden schadlos.  <p> Während die Hessen einmal mehr nichts anbrennen lassen, dürfte sich der FSV als nicht ganz so widerstandsfähig erweisen. Vor allem die Schwäche bei Standardsituationen (schon acht Gegentore) lässt uns vermuten, dass der Eintracht der allererste Bundesligasieg beim benachbarten Rivalen glückt.  <p>  Da zudem schon in den vergangenen drei Jahren stets der Bundesligist mit heiler Haut aus der Relegation hervorgegangen ist, ist die Eintracht auch in statistischer Hinsicht mit einem Wettbewerbsvorteil ausgestattet — ein Hinspiel-Sieg als brauchbare Vorlage sollte deshalb nur folgerichtig sein. <p> War der FCA in der Hinrunde noch mit erträglichen 19 Einschlägen davongekommen, schlug es im neuen Jahr im Schnitt alle 45 Minuten im Kasten der bayrischen Schwaben ein: Dies ist offensichtlich deutlich zu viel, um in der Liga einen sorgenfreien Saison-Ausstand zu verleben. <p>  Rufen die Berliner in München eine ähnlich schwache Leistung ab wie gegen Mainz, droht ein ganz schlimmes Debakel. Gegen die Nullfünfer ließen die Berliner vor allem Zweikampfstärke und Leidenschaft vermissen.  </pre>


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<pre>Obwohl sich die Adlerträger nach dem Remis in Mainz plötzlich nur noch in der unteren Tabellenhälfte einsortieren, genießen die Hessen fraglos einen Lauf: Zumindest in den jüngsten fünf Pflichtspielen machte die Truppe von Niko Kovac immer ihren Schnitt.  <p> „Das Unentschieden gegen Hoffenheim ist natürlich zu wenig“, brummte S04-Verteidiger Holger Badstuber. Nicht nur er weiß: Gegen Gladbach sollte ein Sieg her, um sich den Traum von einer Europapokal-Teilnahme noch zu erfüllen.  <p>  Die Mannschaft von Friedhelm Funkel feierte in der Bundesliga in der vorigen Spielzeit 10 Siege aus 17 Spielen — dass F95 mit ihren Fans im Rücken zudem selbst starke Gegner schlagen kann, musste zuletzt sogar die TSG Hoffenheim (2:1) feststellen. <p> Dass es nun in Gladbach wesentlich besser laufen könnte, scheint unterdessen fraglich. Grund dafür sind die bislang eher mauen Auswärtsauftritte der Mainzer. <p>  Überhaupt schafft es nur ein Klub, die Domstädter diesbezüglich noch zu unterbieten: namentlich der KSC in der Spielzeit 1963/64.  </pre> 


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<pre> Dass dem punktgleichen FC Augsburg gleichfalls ein Saison-Abschluss an der Spitze der unteren Tabellenhälfte winkt, mutet jedoch sogar noch etwas unglaublicher an — immerhin sah es für die Truppe von Markus Weinzierl zwischenzeitlich richtig zappenduster aus.  <p> Was ihre Defensivleistung anbelangt, stehen die Grün-Weißen dagegen deutlich besser da. Schließlich haben nach sechs Spieltagen stattliche 10 Bundesligisten mehr oder gleich viele Gegentreffer (7) wie der Tabellen-17. auf dem Konto.  <p>  So wurden die 96er beim jüngsten 1:3 bei der Berliner Hertha lediglich in der Anfangsphase den Anforderungen nicht vollumfänglich gerecht: Nach dem verschlafenen Auftakt wurde die erforderlich gewordene Aufholjagd dafür dann mit umso größerer Konsequenz betrieben. <p>  Insbesondere Trainer Heiko Herrlich trauerte den Chancen der ersten Halbzeit nach: „Wir hätten in dieser Phase zwei oder drei Tore machen können oder sogar müssen“, so der 47-Jährige bei der Pressekonferenz. <p>  für noch größere Glückseligkeit könnte es in der Hansestadt aber freilich sorgen, wenn irgendwann auch einmal der Volkspark etwas von dem schönen Höhenflug zu sehen bekommt: Da der HSV drei seiner Siege in der Fremde erzielte, fällt die Heim-Bilanz weiterhin ziemlich durchwachsen aus.  </pre>


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<pre> Das war allerdings ein Debakel. 1:5 zu Hause gegen Bayer Leverkusen. Auch deshalb blickt man am Niederrhein dem Gastspiel der Bayern etwas skeptisch entgegen. Schließlich läuft es im eigenen „Fohlen-Stall“ namens Borussia-Park nicht ansatzweise so gut wie auf fremden Geläuf.  <p> Die aktuelle Form des FC Augsburg ist sicherlich nicht die beste und von den letzten fünf Heimspielen haben sie nur eines gewonnen (2:1 gegen Schalke) und drei Mal Unentschieden gespielt – die letzten beiden allerdings gegen Gladbach und Leverkusen, zwei Anwärter auf die Europapokal-Plätze.   <p> Ob die Partie dort tatsächlich in einen „Hass-Gipfel“ ausartet, bleibt allerdings noch abzuwarten. Als wahres Hessenderby gilt in Eintracht-Kreisen schließlich seit jeher das Duell mit den nunmehr viertklassigen Offenbacher Kickers. <p>  Wettquoten, Tipp & Prognose für FSV Mainz 05 – Werder Bremen âž” Bundesliga, Sonntag, 04.11.2018 um 18:00 Uhr  <p> Nach der mehr als bitteren 1:2-Heimpleite ging auch die erste Auswärtspartie unter dem Trainer-Routinier verloren. Mit 0:3 fiel die Niederlage bei Bayer Leverkusen um einiges deutlicher aus. Mangelnde Konzentration bei unnötigen Standardsituationen brachte die Niedersachsen zumindest in der ersten Halbzeit um die Früchte ihrer Arbeit.  </pre>


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<pre> Am kommenden Spieltag wollen die Bayern ihre Form erneut bestätigen und in der Tabelle weiter nach oben klettern.  <p> Wenn man auf die Vorbereitung der Hessen blickt, dann fällt es schwer, daran zu glauben.  <p>  Letztlich machte es sich aber bezahlt, dass der Verein auch im Auge des Orkans stets die Ruhe behielt: Während fast alle Tabellennachbarn verzweifelt an der Trainer-Schraube drehten, stand Markus Weinzierl bei den bayrischen Schwaben nie ernsthaft zur Disposition. <p>  Damit sind die Frankfurter auch an der Tabellenspitze zu finden — und zwar in der „Formtabelle“. In den letzten fünf Liga-Spielen war keine andere Mannschaft besser als die Eintracht.  <p> Auch sein Kollege Raul Bobadilla, der den verletzten Raffael ersetzte, konnte in dieser Saison noch kein einziges Mal aufzeigen.  </pre>


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